Geschrieben von
genuineparts am 08.04.10, 10:18
Kurzbeschreibung:
Der "Judenjäger"
Hans Landa (
Christoph Walz) lässt in Frankreich die Eltern von
Shosanna Dreyfus (
Mélanie Laurent) erschießen. Einige Jahre später hat
Shosanna ein Kino gerebt in dem ausgerechnet der Göbbels-Propagandafilm "Stolz der Nation" aufgeführt werden soll.
Shosanna plant das Kino anzuzünden, nicht wissend das auch die
Inglourious Basterds, eine Elitetruppe aus jüdisch-amerikanischen Soldaten, dasselbe plant. Der Offizier
Aldo Raine (
Brad Pitt) ist der Kopf der Inglourious Basterds und ein leidenschaftlicher Nazikiller. Mit seinen Soldaten macht er gezielt jagt auf Nazis und tötet sie. Einige jedoch begnadigt er und lässt sie Bericht erstatten. Nicht aber ohne die Überlebenden als Nazis zu kennzeichnen.
Bald herrscht Unsicherheit in der deutschen Armee und die Basterds wollen in
Shosannas Kino den Krieg mit dem Tod des
Führers (
Martin Wuttke) endgültig beenden.
Markus Walz erhielt für die Rolle des Hans Landa den Oscar als bester Nebendarsteller.
Review:
Eines vorweg: Der Film ist anders als man sich einen Quentin Tarantino Film vorstellen würde.
Auf keinenfall schlecht, aber man würde mit mehr Action rechnen. Die Riege der Schauspieler in diesem Film ist brilliant und klingt wie eine Aufstellung der besten Hollywood- und deutschen Schauspieler. Eli Roth, Gedeon Burkhart, Till Schweiger, Samuel L. Jackson usw. um nur ein paar zu nennen. So wundert es nicht das die schauspielerische Leistung zu einer der besten auf der Leinwand gehört. Christoph Walz spielt den SS Führer Landa so extrem glaubhaft das man ihn fast auch in der Realität unsympathisch findet.
Ich finde dieser Film ist ein extrem gelungener abendfüllender Film mit Starbesetzung.
Eindeutig 10 von 10 Punkten!
Weitere Userstimmen:
Madman-Maniac schrieb am 08.04.10, 21:28:
Also als Film mit geschichtlichem Hintergrund ist er schlecht. Um nicht zu sagen hundsmieserabel. Wäre das damals tatsächlich so abgelaufen: Halleluja!
Eine schöne Träumerei. Mehr nicht.
Ich fand ihn nicht so besonders toll. Es war alles zu überdramatisiert. Die Nazis waren zu unglaubwürdig und Brad Pitt als Indianer, na ja... Die Rolle der französischen Kinobesitzerin hat mir am besten gefallen. Der Film hätte sich auf sie konzentrieren sollen und nicht auf Brad Pitt und seine Bande. Immerhin wurde zu Beginn ihre Geschichte und nicht seine erzählt.
Für Leute, die auf solche Art Film stehen, ist er sicherlich brilliant. Ich empfehle ihn aber nicht weiter.
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